Jazz in Hamburg - Modern & Free Jazz Live Konzerte


 

Bis zur Schließung des Golems zum 01.Dezember 2017 werden alle Veranstaltungen dort stattfinden.

Ab dem 13. Dezember 2017 finden alle Konzerte im Uebel&Gefährlich im Turmzimmer statt.

Unsere neue Adresse ab dem 13. Dezember 2017:
Feldstraße 66 BUNKER, 20359 Hamburg
(rechter Eingang IV Stock)


Die Veranstaltung am 06. Dezember 2017 fällt leider aus.


 

VERANSTALTUNGEN


MAHALL | COBURGER | RODER | KÖPPERLING

Datum:14.06.2017
20:30

HAMBURG – BERLIN
Rudi Mahall – cla
Gabriel Coburger – sax
Jan Roder – b
Heinrich Köbberling – dr

RUDI MAHALL
Mahall begann vierzehnjährig Klarinette zu spielen. Beim Studium der klassischen Klarinette setzte er sich mit zeitgenössischer Musik und Improvisation auseinander und wechselte wegen Eric Dolphy auf die Bassklarinette. 1990 wird er professioneller Musiker. Zu den
Rudi Mahall (& Michael Griener), 2016

Band-Zusammenhängen, an welchen er beteiligt war oder noch ist, gehören Der Rote Bereich (zunächst mit Frank Möbus, Marty Cook, Jim Black und Henning Sieverts) und Pro Susi, nach dem Umzug nach Berlin 1993 dann Die Enttäuschung (mit u. a. Axel Dörner, Jan Roder)[3] sowie unter anderem Fossile3 (mit Sebastian Gramss) sowie Fusk (mit Kasper Tom Christiansen, Philipp Gropper, Andreas Lang).

Er war an mehreren Projekten und CDs mit Aki Takase beteiligt (u.a. über die Musik von Eric Dolphy und Fats Waller) und hat an Alexander von Schlippenbachs Gesamteinspielung des Werks von Thelonious Monk und dem Globe Unity Orchestra mitgewirkt. Darüber hinaus gab er Konzerte mit Conny Bauer, Lee Konitz, Barry Guy, Karl Berger, Paul Lovens, Sven-Åke Johansson, Radu Malfatti, Ed Schuller, Ray Anderson, Kenny Wheeler, Hannes Bauer und vielen anderen. Seit 1999 arbeitet er bei etlichen Projekten mit dem saarländischen Jazz-Posaunisten Christof Thewes zusammen.

Mahall ist beim Festival Jazz à Mulhouse aufgetreten, beim Moers Festival, beim JazzFest Berlin, den Leverkusener Jazztagen und bei Jazzfestivals in New York City, Amsterdam, München, Würzburg und Nürnberg. Er hat u.a. Tourneen durch Portugal, Süd- und Ostafrika absolviert.

Rudi Mahall erhielt 2011 den SWR-Jazzpreis.

https://www.youtube.com/watch?v=vZ7pbio8lFk

GABRIEL COBURGER
Coburger, der zunächst Traditional Jazz mit den Blackbirds of Paradise spielte, studierte von 1988 bis 1993 an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Herb Geller und Roman Schwaller. Zwischen 1990 und 1993 gehörte er zum Bundesjazzorchester unter Leitung von Peter Herbolzheimer, wo er das Erste Altsaxophon spielte. Zugleich nahm er Unterricht bei Ferdinand Povel und John Ruocco. Als Tenorsaxophonist trat er mit der NDR-Bigband mit Starsolisten wie Johnny Griffin, Lionel Hampton, Al Jarreau oder Clark Terry auf. 1993 zog er mit einem Stipendium für ein Jahr nach New York, um an der New School bei Lee Konitz und Dewey Redman zu studieren. In dieser Zeit trat er mit John Abercrombie, Joe Chambers, Jack Walrath und Maria Schneider auf.

Zurück in Hamburg bildete er sein eigenes Quintett und gehörte zum Hamburg Art Trio um den Avantgarde-Posaunisten Heinz-Erich Gödecke sowie zur Little Bigband von Cynthia Utterbach. Zwischen 1997 und 2001 lebte er als freiberuflicher Musiker in New York, wo er mit seinem Quartett regelmäßig auftrat; neben einer Studio-CD mit dem Titel Color Suite nahm er auf Deutschland-Tournee das Live-Album Before I Leave auf. Gemeinsam mit Buggy Braune, Pepe Berns und Heinrich Köbberling entstand zudem das Album Introducing Nerd Network (1999).

Neben seinem Quartett, zu dem Sven und Wolf Kerschek ebenso wie Roland Schneider gehören, war er nach der erneuten Rückkehr im Duo mit dem Organisten Claus Bantzer tätig, aber auch mit dem Quintett Jean Paul, das international auftrat, und einem Quartett mit Heinrich Köbberling, Rudi Mahall und Detlev Beier. In Arrangements von Wolf Kerschek wurde 2008 das Album NDR-Big Band Plays the Music of Gabriel Coburger gemeinsam mit seinem Quartett eingespielt und 2011 auf dem Überjazz Festival präsentiert. 2012 veröffentlichte er mit seinem Quartett, das um Claus Stötter und Jakob Neibauer erweitert wurde, das Album Weirdo.

An internationalen Festivals nahm Coburger sowohl mit eigenen Projekten teil, etwa in Sofia, Maribor, Hamburg; auch trat er bei Jazz Baltica (mit Geir Lysne) und beim Copenhagen Jazz Festival auf. Mit seinem eigenen Quartett tourte er in Taiwan und auf Trinidad. Mit der NDR Bigband gastierte er in China, Südafrika und Mosambik und nahm Alben mit Albert Mangelsdorff, Christina Fuchs, Inga Rumpf, Norbert Stein, Colin Towns und Wolfgang Schlüter auf. Weiter war er mit dieser Band 2007 auf Brasilientournee mit João Bosco und trat 2008 mit Bobby McFerrin auf dem North Sea Jazz Festival auf. Weiter gehörte er zur Bigband von Roger Cicero, mit dem er 2010 auf dem Montreux Jazz Festival auftrat, und zum Quintett von Rigmor Gustafsson. Er ist auch auf Alben von Ulita Knaus, Rigmor Gustafsson und Roger Cicero zu hören.

Seit 2009 organisierte er die Jazzreihe Fatjazz-Urban-Exchange, um mehr Jazzmusiker aus anderen Städten nach Hamburg einzuladen. Im Rahmen des Festivals Elbjazz 2012 konnte er fünf Bands aus dieser Reihe mit Musikern wie Rudi Mahall, Matthias Schubert, Kalle Kalima, Ernst-Ludwig Petrowsky oder Dieter Glawischnig präsentieren.

https://www.youtube.com/watch?v=w08qmY-WFoc

http://www.gabrielcoburger.de/

JAN RODER
Roder studierte Musik in Hannover. Er begann seine Karriere als Rockmusiker und lebte längere Zeiten in Brasilien. 1995 kam er nach Berlin, wo er mit Musikern wie Ulrich Gumpert, Ernst-Ludwig Petrowsky, Manfred Schoof, Uschi Brüning, Joachim Kühn, Aki Takase, Gunter Hampel, Mircea Tiberian und Axel Dörner Tourneen und Konzerte spielte.

Als Nachfolger von Joachim Dette bildet er mit Axel Dörner, Rudi Mahall und Uli Jenneßen die Band Die Enttäuschung, die neben eigenen Stücken gemeinsam mit Alexander von Schlippenbach das Gesamtwerk von Thelonious Monk im Repertoire hat. Mit Björn Lücker und Henrik Walsdorff bildet er die Gruppe The Most. Daneben wirkt er im Caciula Trio (mit Maurice de Martin und Ben Abarbanel-Wolff) und der Gruppe JR 3, dem Silke Eberhard Quartett und dem Zoran Terzic Trio mit und tritt als Duopartner von Maria Răducanu auf.

https://www.youtube.com/watch?v=L2B_2zZv2x0


HEINRICH KÖBBERLING
Heinrich Köbberling (* 23. Februar 1967 in Bad Arolsen) ist ein deutscher Jazzschlagzeuger.

Köbberling studierte Schlagzeug an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und der New School in New York. Er unterrichtete an den Musikhochschulen Hannover und Hamburg und ist seit 2007 Professor für Schlagzeug an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig.

Köbberling arbeitete mit Musikern wie Richie Beirach, Ernie Watts, Benny Bailey, Ben Monder, Attila Zoller, Anat Fort und Jan Delay zusammen. Er ist Mitglied mehrerer Bands, darunter Aki Takase and the Good Boys, des Ernie Watts Quartet Europe, des Julia Hülsmann Trio, des Rolf Zielke Trio und der Gruppen Lyambiko & Band und Nur drei Worte (mit Andreas Henze und Kai Brückner). Neben mehr als vierzig Alben als Sideman veröffentlichte Köbberling zwei Alben unter eigenem Namen.

https://www.youtube.com/watch?v=s1hDGJL32TQ




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Jeden Mittwoch ab 19:30Uhr,

Konzertbeginn ab 20:00Uhr.


FATJAZZ urban exchange


Eintritt 10,- / ermäßigt 6,-

* Sonderkonzerte 15,-



Free Jazz ist einerseits ein historischer Begriff für (harmonisch) freies Improvisationsspiel im Jazz seit den 1960er Jahren. Andererseits ist es ein bis heute ausstrahlendes Paradigma, das die Möglichkeit zur freien Entfaltung immer neuer Formen im Jazz und auch darüber hinaus (etwa in der Intuitiven Musik) bereithält. Der Begriff selbst kann zu Missverständnissen führen, da eine Freiheit in Bezug auf die herkömmlichen Spielhaltungen des Jazz nur bedingt genutzt wird und es neben einer völligen Freiheit in der Form (Free Form Jazz) durchaus Improvisationen gibt, die auf Kompositionen und kompositionsähnlichen Absprachen über Strukturen beruhen.


Free jazz is an approach to jazz music that was first developed in the 1950s and 1960s as musicians attempted to alter, extend, or break down jazz convention, often by discarding fixed chord changes or tempos. Though the music of free jazz composers varied widely, a common feature was dissatisfaction with the limitations of bebop, hard bop, and modal jazz that had developed in the 1940s and 1950s. Often described as avant-garde, free jazz has also been described as an attempt to return jazz to its primitive, often religious, roots and emphasis on collective improvisation.