Jazz in Hamburg - Modern & Free Jazz Live Konzerte


 

Bis zur Schließung des Golems zum 01.Dezember 2017 werden alle Veranstaltungen dort stattfinden.

Ab dem 13. Dezember 2017 finden alle Konzerte im Uebel&Gefährlich im Turmzimmer statt.

Unsere neue Adresse ab dem 13. Dezember 2017:
Feldstraße 66 BUNKER, 20359 Hamburg
(rechter Eingang IV Stock)


Die Veranstaltung am 06. Dezember 2017 fällt leider aus.


 

VERANSTALTUNGEN


GRATKOWSKI │ DANNULLIS │ RODER │ GRIENER und TISCH 3 feat. Ove Volquartz

Datum:12.07.2017
20:30

GRATKOWSKI | DANNULLIS HAMBURG – BERLIN
RODER | GRIENER
Frank Gradkowski – sax
Alexander Dannullis – git
Jan Roder – b
Michael Griener – dr


FRANK GRATKOWSI
Gratkowski begann im Alter von 16 Jahren mit dem Saxophonspiel und erhielt ersten Unterricht an der Hamburger Musikhochschule. 1985 begann er sein Saxophonstudium an der Musikhochschule Köln bei Heiner Wiberny, das er 1990 mit dem Konzertexamen abschloss. Weitere Studien u. a. bei Charlie Mariano, Sal Nistico und Steve Lacy schlossen sich an.

Noch zur Zeit des Studiums begann die Zusammenarbeit mit Klaus König und dem Grubenklangorchester, später spielte Gratkowski u. a. mit der WDR-Bigband. Ab 1990 trat er mit ersten Solo-Programmen auf (1991 auf der CD Artikulationen). Seit 1992 spielt er im Duo mit dem Pianisten Georg Gräwe, seit 1999 auch als Trio mit dem Schlagzeuger Paul Lovens. Eine feste Zusammenarbeit verbindet ihn auch mit dem Pianisten Achim Kaufmann. Außerdem spielt Gratkowski in verschiedenen Trio- und Quartett-Besetzungen, u. a. mit Sebastian Gramss, Gerry Hemingway (Double Blues Crossing), Dieter Manderscheid, Wilbert de Joode und Paul Lovens. Auch gehört er dem Ensemble Zeitkratzer an. Er unterrichtete an den Musikhochschulen in Köln, Hannover und Berlin.

Haupteinflüsse für sein Spiel sind Steve Lacy, Evan Parker und Anthony Braxton. Besonders in seinen Solo-Auftritten und in kleinen Besetzungen fällt die Reinheit seines Tones auf. Zugleich gilt Gratkowski aber auch als talentierter Klangforscher, dem die Erweiterung des Klang-Arsenals seiner Klarinetten und Saxophone, die Erforschung der Klangmöglichkeit jenseits der klassischen Tonerzeugung, sehr wichtig ist. Seine z. T. mikrotonal orientierten Kompositionen führt er auch mit dem Multiple Joy[ce] Orchestra auf.

Gratkowski ist Mitbegründer und Komponist des Ensembles Fo[u]r Alto (mit Christian Weidner, Benjamin Weidekamp und Florian Bergmann). Das Ensemble versteht sich als die Vervierfachung des Altsaxophons als einheitlicher Klangkörper. Kollektive Improvisationen verbinden sich mit den Kompositionen Gratkowskis. Dabei kommen unterschiedlichste Techniken zum Einsatz wie z.B. Spektralanalysen, intervallische mikrotonale Konzepte, diverse erweiterte Spieltechniken sowie flirrende, dichte Klangbänder, die durch die Multiplikation instrumentenbedingter Mehrklänge entstehen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Konzeption einer räumlichen Musik. Ermöglicht es der Veranstaltungsort, positionieren sich die Musiker um das Publikum herum, um diesem einen multidirektionalen Musikgenuss zu vermitteln.

http://gratkowski.com/de/

https://www.youtube.com/watch?v=wv6DXRs--2Q

https://vimeo.com/user12507862



LATE NIGHT CONCERT
TISCH 3 feat. Ove Volquartz
Ove Volquartz – sax, bcl
Manfred Horst – git
Hans-Martin Gutmann – p
Stephan Kersting – b
Rolf Ernst – dr

https://www.youtube.com/watch?v=W2v0CSxEAj8



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Jeden Mittwoch ab 19:30Uhr,

Konzertbeginn ab 20:00Uhr.


FATJAZZ urban exchange


Eintritt 10,- / ermäßigt 6,-

* Sonderkonzerte 15,-



Free Jazz ist einerseits ein historischer Begriff für (harmonisch) freies Improvisationsspiel im Jazz seit den 1960er Jahren. Andererseits ist es ein bis heute ausstrahlendes Paradigma, das die Möglichkeit zur freien Entfaltung immer neuer Formen im Jazz und auch darüber hinaus (etwa in der Intuitiven Musik) bereithält. Der Begriff selbst kann zu Missverständnissen führen, da eine Freiheit in Bezug auf die herkömmlichen Spielhaltungen des Jazz nur bedingt genutzt wird und es neben einer völligen Freiheit in der Form (Free Form Jazz) durchaus Improvisationen gibt, die auf Kompositionen und kompositionsähnlichen Absprachen über Strukturen beruhen.


Free jazz is an approach to jazz music that was first developed in the 1950s and 1960s as musicians attempted to alter, extend, or break down jazz convention, often by discarding fixed chord changes or tempos. Though the music of free jazz composers varied widely, a common feature was dissatisfaction with the limitations of bebop, hard bop, and modal jazz that had developed in the 1940s and 1950s. Often described as avant-garde, free jazz has also been described as an attempt to return jazz to its primitive, often religious, roots and emphasis on collective improvisation.