Jazz in Hamburg - Modern & Free Jazz Live Konzerte




VERANSTALTUNGEN


LUDWIG HORNUNG TRIO und LATE NIGHT CONCERT

Datum:18.04.2018
20:00

LUDWIG HORNUNG TRIO
Ludwig Hornung – p
Johannes Felscher – b
Bernd Oezsevim – dr

Das Hornung Trio, dessen erste CD am 18 August 2017 bei der rennomierten Reihe ‚Jazz thing - Next Generation‘ veröffentlicht wurde, hat viele Gesichter. Mal wild, mal lyrisch, mal frei spielend, mal rhythmische Gerüste auslotend, jedoch immer intensiv und um ein Höchstmass an Kommunikation bemüht, interpretieren die drei Musiker die Kompositionen des Pianisten mit viel Energie und Verve.

Diese bestehen zum Teil aus einfachen Melodien und geben den Musikern viel Raum und die Möglichkeit, ihre jeweiligen eigenen Stimmen zu einem homogenen Gemisch zusammenwachsen zu lassen, im Vordergrund steht das Bestreben, ausdrucksstark und mit hohem innerem Engagement zu agieren.

Wer von Musik nicht nur eingelullt, sondern auch mal gefordert werden möchte, kommt hier voll und ganz auf seine Kosten.

Ludwig Hornung ist einer der wenigen Menschen, die mit einer natürlichen Virtuosität gesegnet sind. Seine Technik ist nichts weniger als atemberaubend! Und mit ‚Technik‘ meine ich nicht in erster Linie schnell und viel spielen können -das können die meisten- sondern die einzigartige singende Qualität jedes Tones zu erzeugen und in jedem denkbaren Kontext aufrecht zu erhalten. Alles singt bei ihm, die rasenden Linien nehmen einen Ton für Ton gefangen (‚Echos‘), die Akkorde leuchten geradezu (‚Der Spieler‘). Wer so singen kann, der hört jeden Ton, den er spielt, der ist ganz und gar im Moment, der ist mit jeder Note glaubwürdig und jede Improvisation wird zur spontanen Komposition, der am Ende nichts mehr hinzuzufügen ist. Es ist müssig, auf einzelne Stücke oder Stellen zu verweisen, denn Ludwig Hornungs Souveränität ist omnipräsent. Er beherrscht die Musik und das Instrument nach Belieben und wir folgen seinen spontanen Reisen durch Eigenkompositionen und Standards der Meister (Monk‘s ‚Ugly Beauty‘, und ‚Kokolores‘ ist natürlich eine Verneigung vor Wayne Shorter‘s ‚Dolores‘), fasziniert an jeder Note hängend, gespannt wohin die Reise geht, fast schon enttäuscht, wenn das Stück zu Ende ist. Ich könnte ihm stundenlang zuhören!

Text: inakustik / Hubert Nuss, 21.01.2017


LATE NIGHT CONCERT

Winniztzki / Hughes / Lücker spielen Monk

Matthäus Winnitzki – p
John Hughes – b
Björn Lücker – dr



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Jeden Mittwoch ab 19:30Uhr,

Konzertbeginn ab 20:00Uhr.


FATJAZZ urban exchange

im

Uebel&Gefährlich
Turmzimmer

Feldstraße 66, 20359 Hamburg

(rechter Eingang IV. Etage)


Eintritt 10,- / ermäßigt 6,-

* Sonderkonzerte 15,- / 10,-



Free Jazz ist einerseits ein historischer Begriff für freies Improvisationsspiel im Jazz seit den 1960er Jahren,

andererseits ist es ein bis heute ausstrahlendes Paradigma, das die Möglichkeit zur freien Entfaltung immer neuer Formen im Jazz und auch darüber hinaus bereithält.

Der Begriff selbst kann zu Missverständnissen führen, da eine Freiheit in Bezug auf die herkömmlichen Spielhaltungen des Jazz nur bedingt genutzt wird und es neben einer völligen Freiheit in der Form durchaus Improvisationen gibt, die auf Kompositionen und kompositionsähnlichen Absprachen über Strukturen beruhen.


Free jazz is an approach to jazz music that was first developed in the 1950s and 1960s as musicians attempted to alter, extend, or break down jazz convention, often by discarding fixed chord changes or tempos. Though the music of free jazz composers varied widely, a common feature was dissatisfaction with the limitations of bebop, hard bop, and modal jazz that had developed in the 1940s and 1950s. Often described as avant-garde, free jazz has also been described as an attempt to return jazz to its primitive, often religious, roots and emphasis on collective improvisation.