Jazz in Hamburg - Modern & Free Jazz Live Konzerte




VERANSTALTUNGEN


SOKO STEIDLE und LATE NIGHT CONCERT

Datum:20.06.2018
20:00

SOKO STEIDLE
Rudi Mahall – bcl
Henrik Walsdorff – sax
Gabriel Coburger – sax
Jan Roder – b
Oliver Steidle – dr
Ein gänzlich eigenwilliger und zeitloser Sound zeichnet die SoKo Steidle aus. Drummer und Namensgeber des Quartetts, Oliver Steidle, der sein Können bereits unter anderem auf den Bühnen des North Sea Jazz Festivals, des Montreux Festivals und des Jazzfestivals Hong Kong erfolgreich unter Beweis stellte, lässt sämtliche Konventionen des Jazz hinter sich und legt den Fokus fast vollständig auf die Improvisation im Kollektiv ausgezeichneter Mitmusiker.
Diese Viererbesetzung lebt von der Spontaneität und Freiheit im Spiel und schafft dabei enorm vielseitige und stimmungsvolle Klangkreationen, die von rivalisierender Konkurrenz bis hin zu harmonischem Zusammenspiel reichen. Steidle selbst wurde mit einer Vielzahl von Preisen ausgezeichnet, darunter dem Publikumspreis als bester Schlagzeuger 2008 beim Neuen Deutschen Jazzpreis Mannheim.
Nicht zuletzt aber Bassklarinettist Rudi Mahall, mit dem Steidle ja auch in dem Trio der Rote Bereich zusammenspielt (mit Gitarrist Fank Möbus), welches in seiner Art seit Mitte der 1990er Jahre als Stil prägend für eine Vielzahl zeitgenössischer Berliner Bands gelten kann, verkörpert den „Berlin-Sound of Jazz“. An dessen aktueller Weiterentwicklung haben nach wie vor die beiden Nürnberger Mahall und Steidle, als Mitglieder unzähliger Formationen nicht unerheblichen Anteil.

LATE NIGHT CONCERT
Thomas Hähnlein – sax
Christian Müller – b
Clemens Lotz – dr



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Jeden Mittwoch ab 19:30Uhr,

Konzertbeginn ab 20:00Uhr.


FATJAZZ urban exchange

im

Uebel&Gefährlich
Turmzimmer

Feldstraße 66, 20359 Hamburg

(rechter Eingang IV. Etage)


Eintritt 10,- / ermäßigt 6,-

* Sonderkonzerte 15,- / 10,-



Free Jazz ist einerseits ein historischer Begriff für freies Improvisationsspiel im Jazz seit den 1960er Jahren,

andererseits ist es ein bis heute ausstrahlendes Paradigma, das die Möglichkeit zur freien Entfaltung immer neuer Formen im Jazz und auch darüber hinaus bereithält.

Der Begriff selbst kann zu Missverständnissen führen, da eine Freiheit in Bezug auf die herkömmlichen Spielhaltungen des Jazz nur bedingt genutzt wird und es neben einer völligen Freiheit in der Form durchaus Improvisationen gibt, die auf Kompositionen und kompositionsähnlichen Absprachen über Strukturen beruhen.


Free jazz is an approach to jazz music that was first developed in the 1950s and 1960s as musicians attempted to alter, extend, or break down jazz convention, often by discarding fixed chord changes or tempos. Though the music of free jazz composers varied widely, a common feature was dissatisfaction with the limitations of bebop, hard bop, and modal jazz that had developed in the 1940s and 1950s. Often described as avant-garde, free jazz has also been described as an attempt to return jazz to its primitive, often religious, roots and emphasis on collective improvisation.