Jazz in Hamburg - Modern & Free Jazz Live Konzerte


YOKOCLUB

Valentinskamp 47, 20354 Hamburg,
gegenüber der Laeiszhalle.


VERANSTALTUNGEN


JUST ANOTHER FOUNDRY und NILS WOGRAM ROOT 70

Datum:18.03.2020
20:00

Just Another Foundry
Jonas Engel - Saxophon
Florian Herzog - Kontrabass
Anthony Greminger - Schlagzeug

Jazz mit neuen Wurzeln Mut zur Kante
Haltung einer Garagenband

Einfach nur drei Individuen, einfach ein Trio, Just Another Jazz Band, das trotzdem stetig überrascht.
Songhafte Eigenkompositionen sind die gemeinsame Basis aus der ihr Fabrikat hervorgeht und trotzdem klingt dieses Trio nicht einfach nach Schlagzeug, Kontrabass und Saxophon. Sie sind gewillt ihr elegantes Konstrukt jederzeit wieder niederzureißen und abrupt mit einer trashigen Manier gespeist aus Hip-Hop, Pop, Free-Jazz oder Krautrock zu kombinieren.

Es werden Momente geschaffen, in denen die typischen Regeln der Instrumente kaum gelten. Diese Regeln werden durch vertauschte Rollen und erweiterte Spieltechniken umgangen und ausgehebelt.

All das schafft eine authentische Aussage, die über Just Another Foundry’s Musik hinausgeht. Musik der Großstadt und dennoch der eigenen Wurzeln. Musik, die das Feuer einer neuen Generation widerspiegelt.

Pressestimmen
“So sieht die Zukunft des Jazz in Deutschland aus.”
Süddeutsche Zeitung
“Ihr souveränes Spiel mit melodischer Finesse und rustikaler Brachialität gleichermaßen haben der Band bereits einige Preise eingebracht.”
Jazz Thing
“... jedoch wird rasch klar, dass die drei jungen Kölner sich in der Art, wie sie ihre Musik produzieren, deutlich von den gestanzten Vorlagen einer Gießerei abheben.”- Reinhard Köchl “Mut zur Kante, zum Nicht-Lieblichen im intensitätsgeladenen Auftritt des exzellent zusammenspielenden Trios”
Bayrischer Rundfunk
Liner Notes
Einfach eine weitere “Manufaktur”, einfach eine weitere Jazzband. Dieses Understatement wirkt in Bezug auf dieses Trio, das sich in kürzester Zeit schon eine beachtliche Reputation erspielt und diverse Preise gewonnen hat, fast schon ein wenig frech. Aber das ist auch gut so, denn was JAF von anderen Formationen ihrer Generation abhebt, ist gerade der Mut zur Kompromisslosigkeit und die Weigerung, sich aktuellen Trends und Moden unterzuordnen. Die Besinnung auf das Wesentliche, die Kommunikation, den Klang ihrer drei Instrumente und die Konfrontation von Klängen im Moment, liegen dieser Musik zugrunde. Man kann jeden Moment dieser Aufnahme unter Lupe betrachten und wird immer etwas Spannendes finden: ein Kratzen, ein Schnarren, ein Säuseln oder eine kleine Melodie.

Das J, das A und das F - Jonas, Anthony und Florian - haben ihre gemeinsame Stimme gefunden und lassen sie erklingen. Einfach drei Typen, die spielen: genau so soll es doch sein!
Niels Klein

Jonas Engel (*1990) spielte seit Kindesbeinen Jazz in Big Bands und anderswo. Er studierte Saxophon an der Hochschule für Musik und Tanz Köln u.A. bei Frank Gratkowski und Niels Klein und dann am Rytmisk Musikkonservatorium in Copenhagen u.A. bei Jacob Anderskow. Er war Mitglied des Bundesjazzorchesters und ist nun als Instrumentalist und Komponist Teil der Musikszene beider Städte. Diverse eigene und fremde Projekte führten zu Konzerten auf der ganzen Welt.

Florian Herzog (*1989) studierte zunächst Kontrabass bei Philippe Aerts am Conservatorium Maastricht und dann an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Dietmar Fuhr und Dieter Manderscheid. In Köln ist er aktiver Bestandteil der lokalen Szene und der deutschen Jazzszene als ganzes und arbeitete mit nationalen und internationalen Größen. Derzeit lebt er in New York City wo er eigene Projekte verfolgt und bei Mark Turner und Drew Gress studiert hat.

Anthony Greminger (*1994) setzte sich schon früh mit dem Schlagzeug auseinander und hatte schon in seiner Jugend Unterricht bei Größen wie Dave Weckl und Peter Erskine. Er studierte danach an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Jonas Burgwinkel und Frank Gratkowski. Er ist wichtiger Bestandteil der Kölner Jazzszene und wirkt in diversen Projekten mit. Auch außerhalb dieser Szene ist er ein gefragte Musiker und feiert z.B. europaweit mit seiner Hip-Hop Formation “Otto Normal” Erfolge

https://youtu.be/AjI_dYjA65Y
https://youtu.be/IwJnqJ4QEgo
Homepage:
www.justanotherfoundry.de


NILS WOGRAM ROOT 70 - 20th anniversary tour

Nils Wogram - trombone
Hayden Chisholm - alto sax
Matt Penman - Bass
Jochen Rueckert - Drums

Nils Wograms Band Root 70 gilt für viele als eines der einflussreichsten Jazzensembles Europas.
Mit ihrer Mischung aus Soft-Bop, Mikrotonalität und rhythmischer Raffinesse haben die vier Musiker einen unverwechselbaren Bandsound geschaffen.
In den vergangen 20 Jahren hat Root 70 acht Alben mit über 50 Eigenkompositionen veröffentlicht.
Aus diesem reichen Fundus schöpft die Band nun und spielt live ein “Best Of” Programm.
Für alle Root 70 Fans und Leute, die die Band noch nicht gehört haben ein absolutes Muss..

http://nilswogram.com/bands/root-70

https://youtu.be/KLl9j1TST1I



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Jeden Mittwoch ab 19:30Uhr,

Konzertbeginn ab 20:00Uhr.


FATJAZZ urban exchange

im

YOKOCLUB

Valentinskamp 47,
20354 Hamburg,
gegenüber der Laeiszhalle.


Eintritt 10,- / ermäßigt 6,-

* Sonderkonzerte 15,- / 10,-



Free Jazz ist einerseits ein historischer Begriff für freies Improvisationsspiel im Jazz seit den 1960er Jahren,

andererseits ist es ein bis heute ausstrahlendes Paradigma, das die Möglichkeit zur freien Entfaltung immer neuer Formen im Jazz und auch darüber hinaus bereithält.

Der Begriff selbst kann zu Missverständnissen führen, da eine Freiheit in Bezug auf die herkömmlichen Spielhaltungen des Jazz nur bedingt genutzt wird und es neben einer völligen Freiheit in der Form durchaus Improvisationen gibt, die auf Kompositionen und kompositionsähnlichen Absprachen über Strukturen beruhen.


Free jazz is an approach to jazz music that was first developed in the 1950s and 1960s as musicians attempted to alter, extend, or break down jazz convention, often by discarding fixed chord changes or tempos. Though the music of free jazz composers varied widely, a common feature was dissatisfaction with the limitations of bebop, hard bop, and modal jazz that had developed in the 1940s and 1950s. Often described as avant-garde, free jazz has also been described as an attempt to return jazz to its primitive, often religious, roots and emphasis on collective improvisation.