Jazz in Hamburg - Modern & Free Jazz Live Konzerte


YOKOCLUB

Valentinskamp 47, 20354 Hamburg,
gegenüber der Laeiszhalle.


VERANSTALTUNGEN


WINTER, ÅMAN, MOGENSEN feat. JERRY BERGONZI

Datum:11.03.2020
20:00

Winter, Åman, Mogensen feat. JERRY BERGONZI
COPENHAGEN – BOSTON
Jerry Bergonzi – sax
Karl Winter – p
Johnny Åman – b
Anders Mogensen – dr

Bergonzi begann im Alter von acht Jahren mit dem Klarinettespiel und wechselte als Zwölfjähriger zum Saxophon. Er spielte mit einer Band namens The Stardusters, nahm an den wöchentlichen Sessions der Studentenband des Berklee College of Music teil und war Mitglied der Jugendband von John LaPorta. Er studierte bis 1971 an der University of Lowell und schlug sich nach seinem Abschluss zunächst als Bassgitarrist durch.

1972 ging Bergonzi nach New York, wo er mit Musikern wie Joe Lovano, Steve Slagle, Billy Drewes, Paul Moen, Pat LaBarbera, Dave Liebman, John Scofield, Michael Brecker, Bob Berg, Tom Harrell, Steve Grossman und Victor Lewis arbeitete. Bekannt wurde er als Mitglied der Two Generations of Brubeck, der neben Dave Brubeck seine Söhne Darius, Chris und Danny angehörten und die mit Musikern wie Perry Robinson und Mad Cat Ruth auftrat. Zwischen 1973 und 1975 trat er mit der Gruppe u.a. im Sydney Opera House, der Royal Festival Hall in London, im Lincoln Center und der Hollywood Bowl und bei verschiedenen Jazzfestivals auftrat.

1977 kehrte Bergonzi nach Boston zurück, wo er mit dem Bassisten Bruce Gertz, den Schlagzeugern Bob Kaufman und Jeff Williams, dem Pianisten Eric Gunnison und den Gitarristen Mike Stern und Mick Goodrick die Band Con Brio gründete, mit der er sechs Alben aufnahm. Von 1979 bis 1981 unternahm er eine Welttournee als Mitglied des Dave Brubeck Quartet.

Neben vier Alben als Bandleader - beginnend mit Jerry on Red (1988) - nahm Bergonzi in den 1980er und 1990er Jahren für das Label Red Records mit Musikern wie Kenny Barron, Bobby Watson, Salvatore Tranchini, Fred Hersch und Alex Riel auf. 1987 wirkte er als Gastmusiker an dem Album The Art of the Saxophone von Bennie Wallace mit. In den 1990er Jahren trat er auch in Dänemark, Frankreich und Deutschland auf und war an Eartha Kitts Album Thinking Jazz beteiligt.

Seit Mitte der 1980er Jahre widmete sich Bergonzi verstärkt der Lehrtätigkeit. Bei Advance Music erschien seine sechsteilige Improvisationsschule Inside Improvisation. Neben seiner Tätigkeit als Professor am New England Conservatory unterrichtete er u.a. am Berklee College of Music, der North Texas State University, dem Eastman College, am Conservatoire de Paris, der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim und dem Taller de Musicos in Madrid und gab Kurse in Schweden und Finnland.

[https://www.youtube.com/watch?v=Rsr5xiMk5u0&list=RDRsr5xiMk5u0#t=22]



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Jeden Mittwoch ab 19:30Uhr,

Konzertbeginn ab 20:00Uhr.


FATJAZZ urban exchange

im

YOKOCLUB

Valentinskamp 47,
20354 Hamburg,
gegenüber der Laeiszhalle.


Eintritt 10,- / ermäßigt 6,-

* Sonderkonzerte 15,- / 10,-



Free Jazz ist einerseits ein historischer Begriff für freies Improvisationsspiel im Jazz seit den 1960er Jahren,

andererseits ist es ein bis heute ausstrahlendes Paradigma, das die Möglichkeit zur freien Entfaltung immer neuer Formen im Jazz und auch darüber hinaus bereithält.

Der Begriff selbst kann zu Missverständnissen führen, da eine Freiheit in Bezug auf die herkömmlichen Spielhaltungen des Jazz nur bedingt genutzt wird und es neben einer völligen Freiheit in der Form durchaus Improvisationen gibt, die auf Kompositionen und kompositionsähnlichen Absprachen über Strukturen beruhen.


Free jazz is an approach to jazz music that was first developed in the 1950s and 1960s as musicians attempted to alter, extend, or break down jazz convention, often by discarding fixed chord changes or tempos. Though the music of free jazz composers varied widely, a common feature was dissatisfaction with the limitations of bebop, hard bop, and modal jazz that had developed in the 1940s and 1950s. Often described as avant-garde, free jazz has also been described as an attempt to return jazz to its primitive, often religious, roots and emphasis on collective improvisation.