Jazz in Hamburg - Modern & Free Jazz Live Konzerte


YOKOCLUB

Valentinskamp 47, 20354 Hamburg,
gegenüber der Laeiszhalle.


VERANSTALTUNGEN


EVA KLESSE QUARTET und HOSHO

Datum:08.01.2020
20:00

Eva Klesse Quartet
Miniatures
Ten Songs For Chamber Jazz Quartet

Evgeny Ring - Alt-Saxophon
Philip Frischkorn - Klavier
Stefan Schönegg - Kontrabass (Live)
Eva Klesse - Schlagzeug

„Musik, die auf einmal eine andere Welt preisgibt.“ (BR.de)

Vor gur drei Jahren veröffentlichte das Eva Klesse Quartett sein zweites Album „Obenland“ und manifestierte damit seinen Status in der europäischen Jazzszene. Es folgten hervorragende Reaktionen der Medien, Einladungen zu Festivals und internationale Konzertreisen, die die Band bis nach Asien, Mittel- und Südamerika führten.

Nun also das dritte Kapitel dieser künstlerischen Erfolgsgeschichte: „miniatures – ten songs for chamber jazz quartet“. Sein Titel weist die Richtung, in die das ästhetische Pendel diesmal tendiert. Während auf „Obenland“ viele recht lange Stücke mit großer Dynamik und weiten Bögen fesselten, klingt das neue Album insgesamt inniger und klarer. Geblieben ist die spannende Interaktion unterschiedlicher Spielhaltungen und Charaktere, die viel zur besonderen Ausstrahlung des Quartetts beiträgt. Ebenso das aufmerksame gegenseitige Zuhören und sich gegenseitig Platz einräumen. Und das feine Gespür dafür, intensive Geschichten ohne Worte zu erzählen.

https://www.youtube.com/watch?time_continue=7&v=V3ShXNA5kT0&feature=emb_logo


HOSHO
Jörg Hochapfel – p
John Hughes – b
Chad Popple – dr

Ein Hamburger Trio, das seit 2007 die wundervollen Kompositionen des Kontrabassisten John Hughes spielt, mittlerweile aber leider nur noch recht selten – gleichzeitig die Rhythmusgruppe des Quartetts Piho Hupo (mit Rolf Pifnitzka am Saxophon) und der Sun Ra-Tribute-„Bigband“ Rocket #9 – und auch ein Trio ohne mich, aber mit Rolf Pifnitzka, gibt es: Deep Space X … Inzest! Aber so ist Hamburg…

Eine CD ist längst aufgenommen, aber immer noch nicht veröffentlicht – da muss wohl das schlimme Myspace her:

https://myspace.com/hosho3/music/songs

https://www.youtube.com/watch?v=vWQfZ6SDnFA



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Jeden Mittwoch ab 19:30Uhr,

Konzertbeginn ab 20:00Uhr.


FATJAZZ urban exchange

im

YOKOCLUB

Valentinskamp 47,
20354 Hamburg,
gegenüber der Laeiszhalle.


Eintritt 10,- / ermäßigt 6,-

* Sonderkonzerte 15,- / 10,-



Free Jazz ist einerseits ein historischer Begriff für freies Improvisationsspiel im Jazz seit den 1960er Jahren,

andererseits ist es ein bis heute ausstrahlendes Paradigma, das die Möglichkeit zur freien Entfaltung immer neuer Formen im Jazz und auch darüber hinaus bereithält.

Der Begriff selbst kann zu Missverständnissen führen, da eine Freiheit in Bezug auf die herkömmlichen Spielhaltungen des Jazz nur bedingt genutzt wird und es neben einer völligen Freiheit in der Form durchaus Improvisationen gibt, die auf Kompositionen und kompositionsähnlichen Absprachen über Strukturen beruhen.


Free jazz is an approach to jazz music that was first developed in the 1950s and 1960s as musicians attempted to alter, extend, or break down jazz convention, often by discarding fixed chord changes or tempos. Though the music of free jazz composers varied widely, a common feature was dissatisfaction with the limitations of bebop, hard bop, and modal jazz that had developed in the 1940s and 1950s. Often described as avant-garde, free jazz has also been described as an attempt to return jazz to its primitive, often religious, roots and emphasis on collective improvisation.