Jazz in Hamburg - Modern & Free Jazz Live Konzerte




VERANSTALTUNGEN


LISBETH QUARTETT und LATE NIGHT CONCERT

Datum:14.02.2018
19:30

LISBETH QUARTETT
NEW RECORD „THERE IS ONLY MAKE“ COMING SOON
Charlotte Greve – sax, comp
Manuel Schmiedel – p
Marc Muellbauer – b
Moritz Baumgaertner – dr

Kompositorische Erzählkunst, gepaart mit fokussierter Spielfreude und facettenreichem Gestaltungswillen.

Das 2009 gegründete Lisbeth Quartett hat seinen eigenen Zeitbegriff. Erkennbar an der inneren Ruhe, mit der die Band ihre transparente bis dichte Musik entwickelt. Und an Charlotte Greves hintergründigen, teils lyrischen, im besten Sinne zeitlosen Kompositionen, die Tiefgang und unaufdringliche Leichtigkeit vereinen. Letztere resultiert vor allem aus Greves sensiblem und souveränem Spiel sowie ihrem leuchtenden, schwebenden Saxophonton. Seit 2012 sind die Bandmitglieder paritätisch auf Berlin und New York verteilt, doch trotz ihrer Aufenthaltsorte dies- und jenseits des Atlantiks treffen sich die Lisbeths regelmäßig zu Tourneen. Ihr intuitives, intensives Einverständnis ist auf der eindrücklichen CD „Lisbeth Live“ eingefangen, die Ende 2015 als insgesamt viertes Werk erschien. Im Anschluss formulierte die Bandleaderin in einem Interview: „Nachdem wir uns auf der Live-Platte in Improvisationen ziemlich aus dem Fenster gelehnt haben, denken wir für das neue Album an etwas klarere Formen und Melodien.“ Letztlich wurde „There Is Only Make“ aber doch offen und weitläufig. Greves kompositorische Erzählkunst und die fokussierte Spielfreude sowie der facettenreiche Gestaltungswillen ihrer Partner Manuel Schmiedel (Piano), Marc Muellbauer (Bass) und Moritz Baumgärtner (Drums) kreieren Spannungsbögen, die locker über acht Minuten tragen.

http://charlottegreve.de/

LATE NIGHT CONCERT
Michel Schroeder – tr
Max Rademacher – ts
Bela Meinberg – p
Christian Müller – b
León Saleh – dr



Zurück zur Übersicht


Jeden Mittwoch ab 19:30Uhr,

Konzertbeginn ab 20:00Uhr.


FATJAZZ urban exchange

im

Uebel&Gefährlich
Turmzimmer

Feldstraße 66, 20359 Hamburg

(rechter Eingang IV. Etage)


Eintritt 10,- / ermäßigt 6,-

* Sonderkonzerte 15,- / 10,-



Free Jazz ist einerseits ein historischer Begriff für freies Improvisationsspiel im Jazz seit den 1960er Jahren,

andererseits ist es ein bis heute ausstrahlendes Paradigma, das die Möglichkeit zur freien Entfaltung immer neuer Formen im Jazz und auch darüber hinaus bereithält.

Der Begriff selbst kann zu Missverständnissen führen, da eine Freiheit in Bezug auf die herkömmlichen Spielhaltungen des Jazz nur bedingt genutzt wird und es neben einer völligen Freiheit in der Form durchaus Improvisationen gibt, die auf Kompositionen und kompositionsähnlichen Absprachen über Strukturen beruhen.


Free jazz is an approach to jazz music that was first developed in the 1950s and 1960s as musicians attempted to alter, extend, or break down jazz convention, often by discarding fixed chord changes or tempos. Though the music of free jazz composers varied widely, a common feature was dissatisfaction with the limitations of bebop, hard bop, and modal jazz that had developed in the 1940s and 1950s. Often described as avant-garde, free jazz has also been described as an attempt to return jazz to its primitive, often religious, roots and emphasis on collective improvisation.