Jazz in Hamburg - Modern & Free Jazz Live Konzerte




VERANSTALTUNGEN


SCHLIPPENBACH TRIO “Winterreise“ und ARNIE BOLDEN

Datum:05.12.2018
20:00

Sonderkonzert 15,- ermäßigt 10,-

SCHLIPPENBACH TRIO
“Winterreise“
Alexander von Schlippenbach – p
Evan Parker – sax
Paul Lovens – dr

Das Alexander von Schlippenbach Trio begibt sich am Ende des Jahres seit mittlerweile 14 Jahren auf die Winterreise mit einem obligatorischen, alljährlichen Zwischenstopp in der Münchner Unterfahrt. Mit von der Partie waren Evan Parker am Saxophon sowie Drummer Paul Lovens. Das Trio ist mittlerweile ein Urgestein, das absolute Maßstäbe in der improvisierten Musik gesetzt hat und musikalisch hochaktuell ist. In bester Spiellaune, mit Verve und strukturierten Improvisationen präsentierten sich die Musiker dem konzentrierten Publikum von ihrer spannensten Seite. Da freuen wir uns schon auf die nächste Winterreise der Formation.

LATE NIGHT CONCERT
ARNIE BOLDEN
Ralph Beerkircher – git, efx
Stephan Meinberg – tp, flgh, euph, pic-tp, efx
Christian Thomé – dr, efx

Christian Thomé
Schlagzeug, Elektronik, Komposition
studierte Schlagzeug in Arnheim (NL) und lebt seit 1997 in Köln.
Eigene Projekte und Sidemanaktivitäten derzeit: "Radio Köber" ein elektronisch/akustisches Trio mit Robert Schleisiek und Tilman Ehrhorn, Preisträger bei Jazzart 2004, "Alony", ein Trio um die israelische Sängerin Efrat Alony (Enja), "Trio Stockhausen, Comisso, Thomé", "Mad Michel" (Sebastian Gramss, Matthias Schubert, Rudi Mahall), "Lühning", ein Quartet um die Sängerin Inga Lühning, veröffentlich demnächst die zweite CD, "Nanoschlaf" (Matthias Muche, Philip Zoubek, Sven Hahne) und deren intermedialen Improvisationen im Rahmen der Reihe "Frischzelle", Georg Rubys "Village Zone" - Trio mit Dieter Manderscheid, Thomas Heberer Trio, mit Carl-Ludwig Hübsch an der Tuba, er war Teil des Kölner Weltmusikensembles "Schäl Sick Brass Band" auf Konzertreise im Nahen Osten 2004, u.v.m. Seine Debut-CD “hauptstrom” als Bandleader des Septets “tomatic 7” ist auf JHM erschienen.
Er spielte mit Lee Konitz, Peter Kowald, Evan Parker, Michael Moore, Dhafer Youssef, Mazen Kerbaj, Michel Godard, Rainer Winterschladen, Ike Willis, John Goldsby, Markus Stockhausen, Claudio Puntin, Guillaume Orti, Till Brönner, Dieter Manderscheid, Frank Chastenier, Hans Lüdemann, Henning Sieverts, Achim Kaufmann, Sebastian Hess, Hartmut Kracht, Céline Rudolph, Michiel Braam, Wilbert de Joode, Jorrit Dijkstra, Oene van Geel, Peter Fessler, Moritz Eggert, Sebastian Gramss, Nils Wogram, Matthias Schubert, Rudi Mahall, u.a.
Ralph Beerkircher
Elektrische Gitarre, Komposition
lebt in Köln. Spielt in und komponiert für seine aktuellen Formationen "ensemble hks" mit Christof Thewes - Posaune, Robert Landfermann - Kontrabass und Dirkpeter Kölsch - Schlagzeug. Aktuelle CD: "Nervous Meditation" bei Jazzhausmusik, desweiteren "DADAMAFZ" mit Matthias Schubert - Saxofon, Achim Tang - Kontrabass und Joe Hertenstein - Schlagzeug und sein eigenes Quartett mit Claudius Valk, Volker Heinze, Roland Höppner. Aktuelle CD: R.Beerkircher Quartett "Morphin" bei nrw-jazz. Mit dem Gitarristen Frank Wingold gründete er das Duo "Shraeng" mit welchem sie Kompositionen von Sandeep Baghwati, Moritz Eggert, Karola Obermüller, K.H Stockhausen, J.Cage und in jüngster Zeit auch Eigene interpretieren. Er war lange Mitglied im Weltvolksjazzensemble "Novotnik44" und spielt im "Matthias Broede Chambertrio". War Gast beim Beethovenorchester Bonn und bei den Bochumer Symphonikern. Arbeitete in München, Köln, Bonn in zahlreichen Opern- und Theaterproduktionen mit. Spielte mit Gerry Hemingway, David Liebmann, Taylor Ho Bynum, Steven Bernstein, Gabriele Hasler, Henning Sieverts, Peter Fulda, Nils Wogram, Dirk Raulf, Michael Heupel, Moritz Eggert u.a.
Stephan Meinberg
Trompete, Flügelhorn, Piccolotrompete, Euphonium, Elektronik, Komposition
war lange in Köln und lebt seit 2004 bei Hamburg. Improvisiert und schreibt Musik in einem weit offenen Bereich von Übergängen, Überlagerungen, Vereinigungen oder Gegensätzen unterschiedlichster musikalischer Stile, dabei Jazz von heute, merkwürdige Geräusche, diverse Arten von Popmusik, europäische Klassik und anderes mehr miteinbeziehend. Immer mal wieder gerne liest er Ingeborg Bachmann's 1959 in ihren "Frankfurter Vorlesungen" getroffene Feststellung "Mit einer neuen Sprache wird der Wirklichkeit immer dort begegnet, wo ein moralischer, erkenntnishafter Ruck geschieht, und nicht, wo man versucht, die Sprache an sich neu zu machen, als könnte die Sprache selber die Erkenntnis eintreiben und die Erfahrung kundtun, die man nie gehabt hat." Auch freut er sich jeden Tag über Duke Ellington's Satz "Jazz ist Freiheit der Ausdrucksweise" und über Louis Armstrong's Äußerung "Für mich ist jede Musik Volksmusik, oder hat jemand schon mal ein Pferd gesehen, das Musik gemacht hätte ?"
Stephan Meinberg betreibt die Band "ViTAMiNE" (multi-stilistisches, in Großformen sich austobendes Quintett mit Claudio Puntin, John Schröder, Sven Kerschek, Samuel Rohrer; CD "horizontal", JHM) und ist Mitbetreiber der gemeinschaftlichen Bands "Mold" (balkanesk rockendes, lyrisch lärmendes Quartett aus Kopenhagen mit Anders Banke, Mark Solborg, Peter Bruun; CDs "republik of", quilombo records sowie "Rotten in Rødby", ILK-records) und "Heelium" (HörSpielFreeRockKinderLiederAbstraktionsFunkJazz zelebrierendes Quintett mit Penrose Feast, John Carlson, Sabine Worthmann, Oliver Sonntag; CD "god damn' it dave", shaa-music; einige Theatermusiken).
Spielte ansonsten mit Charlie Mariano, David Liebman, Matthias Schubert, Chris Speed, Han Bennink, Hans Reichel, Gerd Dudek, Gabriele Hasler, Nils Wogram's "Odd-And-Awkward-Septet", Steffen Schorn, Frank Gratkowski, Simon Spang-Hansen, Dieter Manderscheid, Wilber de Joode, Carl-Ludwig Hübsch, Matthias Erlewein, Arkady Shilkloper, Henning Berg, Achim Kaufmann, Ramesh Shotham, Andre Nendza's "A-Tronic", Peter Weiss, Michael Küttner, Christoph Hillmann, George Garzone, Rick Margitza, Adrian Mears, dem Wolfgang-Schmidtke-Ensemble feat. Peter Brötzmann, OrkestROVA, der NDR-Bigband (mit Maria Schneider, Jaques Morelenbaum, Michael Gibbs, Vince Mendoza u.a.), Peter Herborn's "Large" (mit Gary Thomas, Greg Osby, Robin Eubanks, Gene Jackson), dem Salsa-Ensemble "Javier Plaza: Son Risa", der risikofreudigen Pop-Kapelle "I'm Hungry", der drum'n bass-Band "Indoryn" sowie sehr vielen anderen.
Absolvierte zunächst ein Studium der europäischen Klassik an der Musikhochschule Lübeck, dann ein Jazz-Studium an der Musikhochschule Köln, sowie 1999/2000 ein zusätzliches Studienjahr als DAAD-Stipendiat an der New School University New York.



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Jeden Mittwoch ab 19:30Uhr,

Konzertbeginn ab 20:00Uhr.


FATJAZZ urban exchange

im

Uebel&Gefährlich
Turmzimmer

Feldstraße 66, 20359 Hamburg

(rechter Eingang IV. Etage)


Eintritt 10,- / ermäßigt 6,-

* Sonderkonzerte 15,- / 10,-



Free Jazz ist einerseits ein historischer Begriff für freies Improvisationsspiel im Jazz seit den 1960er Jahren,

andererseits ist es ein bis heute ausstrahlendes Paradigma, das die Möglichkeit zur freien Entfaltung immer neuer Formen im Jazz und auch darüber hinaus bereithält.

Der Begriff selbst kann zu Missverständnissen führen, da eine Freiheit in Bezug auf die herkömmlichen Spielhaltungen des Jazz nur bedingt genutzt wird und es neben einer völligen Freiheit in der Form durchaus Improvisationen gibt, die auf Kompositionen und kompositionsähnlichen Absprachen über Strukturen beruhen.


Free jazz is an approach to jazz music that was first developed in the 1950s and 1960s as musicians attempted to alter, extend, or break down jazz convention, often by discarding fixed chord changes or tempos. Though the music of free jazz composers varied widely, a common feature was dissatisfaction with the limitations of bebop, hard bop, and modal jazz that had developed in the 1940s and 1950s. Often described as avant-garde, free jazz has also been described as an attempt to return jazz to its primitive, often religious, roots and emphasis on collective improvisation.