Jazz in Hamburg - Modern & Free Jazz Live Konzerte




VERANSTALTUNGEN


JOCHEN RÜCKERT QUARTET und SAMUEL WOOTON BAND

Datum:23.01.2019
20:00

Sonderkonzert 15,-/10,- €

JOCHEN RÜCKERT QUARTET
Mark Turner - ts
Lage Lund - p
Matt Penman - b
Jochen Rückert - dr

und

SAMUEL WOOTON BAND


JOCHEN RÜCKERT QUARTET
Schlagzeugspielender Exil-Koelner und Jazz-Zentrum-des-Universums-Bewohner Jochen
Rueckert stellt sein Quartet vor. Die New Yorker Band mit dem Gitarristen Lage Lund, Bassist
Matt Penman und Saxofonisten Mark Turner spielt von Rueckert verfasste Stuecke, die -
ueberraschend- mehr zuversichtlich swingen als sich in Primzahl-Metren verfangen, wie man
es von einem deutschen Schlagzeuger erwartet haette.
Jochen's Vermeidung der formellen Ausbildung, vor allem in Jazz-Komposition, sorgt fuer einen
erfrischenden Mangel an elitaerem Unsinn in seiner Musik.
Das Quartet spielt seit mittlerweile ueber 7 Jahren; nach unzaehligen Tourneen kann man das
feingeschliffene Zusammenspiel auf tiefsten Ebenen hoeren, fern von Effekthascherei, Eitelkeit
oder Einschmeichelung.
Das Quartet veroeffentlichte im Herbst 2016 sein drittes Album, "Charm Offensive" diesmal
wieder auf Pirouet Records.
Man kennt Jochen von den letzten 11 Jahren des Marc Copland Trios, dem Kurt Rosenwinkel
New Quartet der 2000er, Nils Wogram’s Root70 und dem Melissa Aldana trio, seiner Praesenz
in der elektronischen Musik als “Wolff Parkinson White” und seinem Buch “Read the Rueckerttravel observations and pictures of hotel rooms”



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Jeden Mittwoch ab 19:30Uhr,

Konzertbeginn ab 20:00Uhr.


FATJAZZ urban exchange

im

Uebel&Gefährlich
Turmzimmer

Feldstraße 66, 20359 Hamburg

(rechter Eingang IV. Etage)


Eintritt 10,- / ermäßigt 6,-

* Sonderkonzerte 15,- / 10,-



Free Jazz ist einerseits ein historischer Begriff für freies Improvisationsspiel im Jazz seit den 1960er Jahren,

andererseits ist es ein bis heute ausstrahlendes Paradigma, das die Möglichkeit zur freien Entfaltung immer neuer Formen im Jazz und auch darüber hinaus bereithält.

Der Begriff selbst kann zu Missverständnissen führen, da eine Freiheit in Bezug auf die herkömmlichen Spielhaltungen des Jazz nur bedingt genutzt wird und es neben einer völligen Freiheit in der Form durchaus Improvisationen gibt, die auf Kompositionen und kompositionsähnlichen Absprachen über Strukturen beruhen.


Free jazz is an approach to jazz music that was first developed in the 1950s and 1960s as musicians attempted to alter, extend, or break down jazz convention, often by discarding fixed chord changes or tempos. Though the music of free jazz composers varied widely, a common feature was dissatisfaction with the limitations of bebop, hard bop, and modal jazz that had developed in the 1940s and 1950s. Often described as avant-garde, free jazz has also been described as an attempt to return jazz to its primitive, often religious, roots and emphasis on collective improvisation.