Jazz in Hamburg - Modern & Free Jazz Live Konzerte




VERANSTALTUNGEN


CARL WINTHER TRIO feat. WALT WEISKOPF und LATE NIGHT CONCERT

Datum:31.01.2018
19:30

CARL WINTHER TRIO feat. WALT WEISKOPF
USA – DENMARK
Walt Weiskopf – sax
Carl Winther – p
Kriztian Lakatos – b
Anders Mogensen – dr

US-Saxofonist Walt Weiskopf hat sich in seiner bemerkenswerten Karriere als Bandleader, Komponist, Sideman und Musikpädagoge weltweit einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Er graduierte an der Eastman School of Music in Rochester und spielte zunächst Altsaxophon, bis ihm ein Job in der Big Band von Buddy Rich als Tenorist angeboten wurde und er zum Tenor wechselte.

1981 und 1982 spielte er mit Buddy Rich und wurde dann in New York Mitglied in Toshiko Akiyoshis Jazz Orchestra. Auch gehörte er lange zum Quintett von Roland Vazquez. Als Sideman hat er mit vielen Jazz-Größen gearbeitet, wie z.B. Frank Sinatra, Donald Fagen, Michael McDonald und Box Scaggs. Seit vielen Jahren tourt er zudem intensiv mit der legendären Formation „Steely Dan“. Er kann auch auf über ein Dutzend eigener CD-Veröffentlichungen zurückblicken, die von der Fachpresse hoch gelobt wurden und größtenteils eigene Kompositionen enthalten.

Weiskopf schrieb zusammen mit seinem ehemaligen Saxophonlehrer Ramon Ricker 1990 die Bücher „Coltrane: A Player’s Guide to His Harmony“ und „The Augmented Scale in Jazz“. 1994 veröffentlichte er das Lehrwerk „Intervalic Improvisation“. Er ist Hochschullehrer an der Princeton University. Die Autoren Richard Cook und Brian Morton sehen Walt Weiskopf Postbop-Spielweise in der Tradition eines John Coltrane und Sonny Rollins, mit Anklängen an das Jan Garbarek/Bobo Stenson Quartett der 70er Jahre.

https://www.youtube.com/watch?v=Rsr5xiMk5u0

https://www.youtube.com/watch?v=mV-eaT3KDws&list=RDmV-eaT3KDws&t=10


plus LATE NIGHT CONCERT
Jan Phillip Meyer meets Michael Griener



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Jeden Mittwoch ab 19:30Uhr,

Konzertbeginn ab 20:00Uhr.


FATJAZZ urban exchange

im

Uebel&Gefährlich
Turmzimmer

Feldstraße 66, 20359 Hamburg

(rechter Eingang IV. Etage)


Eintritt 10,- / ermäßigt 6,-

* Sonderkonzerte 15,- / 10,-



Free Jazz ist einerseits ein historischer Begriff für freies Improvisationsspiel im Jazz seit den 1960er Jahren,

andererseits ist es ein bis heute ausstrahlendes Paradigma, das die Möglichkeit zur freien Entfaltung immer neuer Formen im Jazz und auch darüber hinaus bereithält.

Der Begriff selbst kann zu Missverständnissen führen, da eine Freiheit in Bezug auf die herkömmlichen Spielhaltungen des Jazz nur bedingt genutzt wird und es neben einer völligen Freiheit in der Form durchaus Improvisationen gibt, die auf Kompositionen und kompositionsähnlichen Absprachen über Strukturen beruhen.


Free jazz is an approach to jazz music that was first developed in the 1950s and 1960s as musicians attempted to alter, extend, or break down jazz convention, often by discarding fixed chord changes or tempos. Though the music of free jazz composers varied widely, a common feature was dissatisfaction with the limitations of bebop, hard bop, and modal jazz that had developed in the 1940s and 1950s. Often described as avant-garde, free jazz has also been described as an attempt to return jazz to its primitive, often religious, roots and emphasis on collective improvisation.