Jazz in Hamburg - Modern & Free Jazz Live Konzerte


Liebe Freundinnen und Freunde von FatJazz,
wir lieben die Musik von FatJazz und alle, die sie lieben.
Manche unter uns, unter den Besucher*innen wie im Team von FatJazz, gehören bei einer Ansteckung durch das Coronavirus zur Gruppe der Hochrisikopatienten..
Wir folgen deshalb den Vorschlägen der politisch Verantwortlichen.
In den kommenden Wochen wird es keine FatJazz-Konzerte im Yokoclub geben.
Die Unterbrechung dauert bis 22.April.
Wir wünschen uns von Herzen, dass wir uns danach wiedersehen.
Wir werden euch rechtzeitig informieren, ob die Lage das dann tatsächlich erlauben wird.
Euer FatJazz-Team
Gabriel, Oliver, Hans-Martin und Simon



VERANSTALTUNGEN


BROM und DOUBLE TROUBLE

Datum:13.05.2020
20:00



PETER EHWALD´S DOUBLE TROUBLE
Peter Ehwald – sax
Robert Landfermann – b
Andreas Lang – b
Jonas Burgwinkel - dr

Up, Down, Strange, Charme and Bottom. Was zunächst klingt wie die Beschreibung von Tanzschritten einer skurrilen Choreographie sind tatsächlich aber die Namen von Quarks. Es heißt, dass kein Quark sich im Atomkern ohne ein entsprechendes anderes Quark in einem anderen Atomkern bewegt, mag dieser andere Atomkern auch auf der anderen Seite der Weltkugel sein. Sogar Phänomene wie die Liebe auf den ersten Blick werden auf solche Vorgänge im Allerkleinsten zurückgeführt.

Wie Kleinstteile im Atomkern pulsieren auch die vier Musiker von Double Trouble umeinander und befeuern ihre Improvisationen. In solcher Dynamik bleibt keine Note im Vakuum stehen, sondern findet ihre Entsprechung und Fortführung in den Linien der Mitmusiker. 
Peter Ehwald improvisiert in der Sicherheit, dass gerade das Offene der musikalischen Dramaturgie eben diese spannend und dramatisch werden lässt. Seine Töne finden - charmant, strange oder Up and down - in Schwingungen der beiden grandios aufspielenden Bässe ihren Wiederhall.

Im Kontrast zu den beiden vorangegangen Alben von Double Trouble ist Up, Down, Strange, Charme and Bottom weniger durchkomponiert angelegt und fordert Andreas Lang und Robert Landfermann an den Bässen und Jonas Burgwinkel am Schlagzeug dazu heraus, eigene Umlaufbahnen zu erfinden. 
Als gemeinsamer Klangkörper steuert das Quartett durch die Kompositionen Ehwalds mal in mikrokosmischer Dichte, mal in der Entzerrung und entwickelt so eine ganz eigene Klangsprache. Im Kern bleibt das Erbe des Jazz immer anwesend und beflügelt so das stetig Suchende in der Musik von Double Trouble.

https://www.youtube.com/watch?v=bupZ0YqykjQ



BROM
Alexander Beierbach - Saxophon
Jan Roder - Bass
Christian Marien - Schlagzeug

Die Versuchsanordnung ist schnell erklärt. In elementarer Besetzung spielt das Berliner Trio BROM seit 2010 eigene und freie Musik. Als stoffliche Grundlage dafür dienen die offenen Kompositionen des Saxophonisten Alexander Beierbach – für ihn und seine Ko-Laboranten Jan Roder am Bass und Christian Marien am Schlagzeug Start- und Zielpunkte für brodelnde improvisatorische Reaktionsprozesse, großzügige Bögen und Klangexplosionen.

In der Musik des Trios BROM sind die komponierten und die improvisierten Anteile dicht verwoben. Das komponierte Ausgangsmaterial wird im Verlauf längerer Bögen immer wieder aufs Neue auseinander genommen und wieder zusammengesetzt oder auch in verschiedensten Kombinationen übereinander geschichtet. Die Musik entwickelt sich bei jedem Konzert aus einem neuen Zusammenhang und in eine andere Richtung. So entstehen jedes Mal unterschiedlichste Ausgangspunkte sowohl für die Improvisationen der drei Musiker als auch für die Interpretation des komponierten Materials.

Im März 2013 erschien das CD-Debut des Trios auf gligg-records.
Die im Juli 2018 auf Tiger Moon Records veröffentlichte CD „Cardboard Sea“ dokumentiert die spannende Weiterentwicklung des Spielkonzepts und des Bandsounds dieses Ensembles.


http://www.alexanderbeierbach.de/brom

https://alexanderbeierbach.de/cardboard-sea/



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Jeden Mittwoch ab 19:30Uhr,

Konzertbeginn ab 20:00Uhr.


FATJAZZ urban exchange

im

YOKOCLUB

Valentinskamp 47,
20354 Hamburg,
gegenüber der Laeiszhalle.


Eintritt 10,- / ermäßigt 6,-

* Sonderkonzerte 15,- / 10,-



Free Jazz ist einerseits ein historischer Begriff für freies Improvisationsspiel im Jazz seit den 1960er Jahren,

andererseits ist es ein bis heute ausstrahlendes Paradigma, das die Möglichkeit zur freien Entfaltung immer neuer Formen im Jazz und auch darüber hinaus bereithält.

Der Begriff selbst kann zu Missverständnissen führen, da eine Freiheit in Bezug auf die herkömmlichen Spielhaltungen des Jazz nur bedingt genutzt wird und es neben einer völligen Freiheit in der Form durchaus Improvisationen gibt, die auf Kompositionen und kompositionsähnlichen Absprachen über Strukturen beruhen.


Free jazz is an approach to jazz music that was first developed in the 1950s and 1960s as musicians attempted to alter, extend, or break down jazz convention, often by discarding fixed chord changes or tempos. Though the music of free jazz composers varied widely, a common feature was dissatisfaction with the limitations of bebop, hard bop, and modal jazz that had developed in the 1940s and 1950s. Often described as avant-garde, free jazz has also been described as an attempt to return jazz to its primitive, often religious, roots and emphasis on collective improvisation.


 

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