Jazz in Hamburg - Modern & Free Jazz Live Konzerte


Hallo liebe Besucher, ab Mai 2019 wird FatJazz in den YOKOCLUB ziehen, alle Veranstaltungen finden dann vorerst dort satt. Grund sind die umfangreichen Bauarbeiten auf dem Dach des Uebel&Gefährlich. Ihr findet uns wie gewohnt jeden Mittwoch dann im

YOKOCLUB

Valentinskamp 47, 20354 Hamburg,
gegenüber der Laeiszhalle.


VERANSTALTUNGEN


Mads La Cour’s Almugi und Koloro

Datum:29.05.2019
20:00

MADS LA COUR’S ALMUGI Kopenhagen
Mads la Cour – flh
Cesar Joaniquet – sax
Andreas Lang – b
Kasper Tom Christiansen – dr

MADS LA COUR’S ALMUGI
Im Dänischen steht “Almugi” für freie Männer des Königreichs, die sich die Fähigkeit zur Güte bewahrt haben. Der Trompeter, Kornettist und Flügelhornspieler Mads la Cour ist auf der Suche nach dem Guten in den Dingen. Es geht darum, trotz aller Gefährdungen und wachsender Probleme das Schöne um sich herum zu finden, zu benennen und nicht aus dem Blick zu verlieren. Ihn beschäftigen das Verschwinden des Diskreten im menschlichen Zusammenleben und der Mangel an Nächstenliebe bei den weltweiten Entscheidungsträgern.

Seine Band ist traumwandlerisch eingespielt. Seit 2015 ist sie das zentrale Projekt des gut beschäftigten Enddreißigers von der Insel Fünen. Mit intim sensiblem Sound und ohne Akkordinstrumente navigiert diese Band durch immer neues Terrain: In A Nordic Way.

Man denkt an den frühen Don Cherry und seine Weltumarmungen von Skandinavien aus. Auch Lester Bowie kommt einem in den Sinn, doch ohne seine Feier amerikanischer Jazztraditionen. Diese Musik kommt aus dem europäischen Norden, und sowieso verflüchtigen sich die Ahnenreihen bald wieder, weil Mads la Cour seinen überzeugenden und tragfähigen eigenen Ton entwickelt hat. Für die Sensibilität, mit der sich seine markanten Linien mit denen Lars Greves verschränken, wird man eh keinen Vergleich finden. Und erst recht nicht für den konstanten Fluss, mit dem sie das zelebrieren. Das ergibt zutiefst überzeugende Geflechte, die haltbar und robust sind und doch filigran. Lang und Christiansen kommentieren, kalibrieren und intensivieren das dezent und doch griffig treibend.

https://vimeo.com/246126272


LATE NIGHT CONCERT – KOLORO
Sophia Oster – voc, p
Tommy Fuller – b
Mattia Galeotti – dr
Gabriel Coburger – sax, fl

Paneuropäismus im besten Sinne verkörpert das Modern-Jazz-Trio Koloro, das aus der schwäbischen Pianistin und Sängerin Sophia Oster, dem britischen Bassisten Tommy Fuller und dem florentiner Schlagzeuger Mattia Galeotti besteht. “Wir sprechen drei verschiedene Sprachen, doch es bedarf keiner Worte, um uns zu verständigen”, so die Band, die in Hamburg zusammenfand, “denn was wirklich zählt, ist unsere tiefe Verbindung zur Musik”.

Eine Gemeinsamkeit, die man hören kann. Etwa, wenn die Musiker ihre rhythmisch prägnanten und doch lyrischen Stücke wie das von Bassist Fuller geschriebene “Moroccan Sketches” improvisieren und damit auch Hamburg als Hafen zur Welt feiern, wo man sich schon früh offen zeigte für den Einfluss anderer Länder und Kulturen.



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Jeden Mittwoch ab 19:30Uhr,

Konzertbeginn ab 20:00Uhr.


FATJAZZ urban exchange

im

Uebel&Gefährlich
Turmzimmer

Feldstraße 66, 20359 Hamburg

(rechter Eingang IV. Etage)


Eintritt 10,- / ermäßigt 6,-

* Sonderkonzerte 15,- / 10,-



Free Jazz ist einerseits ein historischer Begriff für freies Improvisationsspiel im Jazz seit den 1960er Jahren,

andererseits ist es ein bis heute ausstrahlendes Paradigma, das die Möglichkeit zur freien Entfaltung immer neuer Formen im Jazz und auch darüber hinaus bereithält.

Der Begriff selbst kann zu Missverständnissen führen, da eine Freiheit in Bezug auf die herkömmlichen Spielhaltungen des Jazz nur bedingt genutzt wird und es neben einer völligen Freiheit in der Form durchaus Improvisationen gibt, die auf Kompositionen und kompositionsähnlichen Absprachen über Strukturen beruhen.


Free jazz is an approach to jazz music that was first developed in the 1950s and 1960s as musicians attempted to alter, extend, or break down jazz convention, often by discarding fixed chord changes or tempos. Though the music of free jazz composers varied widely, a common feature was dissatisfaction with the limitations of bebop, hard bop, and modal jazz that had developed in the 1940s and 1950s. Often described as avant-garde, free jazz has also been described as an attempt to return jazz to its primitive, often religious, roots and emphasis on collective improvisation.