Jazz in Hamburg - Modern & Free Jazz Live Konzerte




Liebe Freundinnen und Freunde von FAT JAZZ,

Wir wünschen euch von Herzen, dass ihr die vergangenen Monate
heil überstanden habt. Wir sind glücklich, dass wir - unter strikter Beachtung der Hygiene- und Sicherheitsvorschriften, die angesichts der
Corona-Pandemie notwendig sind - unsere FAT JAZZ-Reihe
im Yoko Club live wieder eröffnen können.



Da durch die Corona-Bedingungen die Plätze im Club begrenzt sind, schließen wir die Kasse um 20.15. Wir bitten euch, unbedingt pünktlich zu sein. Wer sicher einen Platz haben möchte, meldet sich bitte vorab an bei:

reservierung@fatjazz.de





Wir bitten euch, die Hygiene-Regeln strikt einzuhalten. Dazu gehört:

  • Innerhalb des Clubs herrscht bei allen Bewegungen durch den Raum (zur Theke; zur Toilette usw.) Maskenpflicht. Sobald der Sitzplatz eingenommen ist, kann die Maske abgenommen werden. Es gibt keine Stehplätze.

  • Alle Besucher*innen hinterlassen an der Kasse beim Betreten des Clubs ihre Namen und Mobilfunknummer bzw. Email-Adresse. Diese Daten werden entsprechend der gesetzlichen Regelungen kurzfristig aufbewahrt und werden ausschließlich zur Nachverfolgung von Ansteckungsketten im Fall eine Infektion genutzt.

  • Eingang und Ausgang zum Club sind strikt getrennt. Die Besucher*innen werden von der Klasse aus von uns direkt zu ihrem Platz geführt und nach dem Konzert von dort aus aus dem Club auch wieder hinausbegleitet.

  • Unsere Lüftungsanlage saugt während der Veranstaltung permanent die verbrauchte Luft ab und führt Frischluft zu.



Wir vertrauen darauf, dass Ihr die Notwendigkeit dieser Regelungen anerkennt und die Regeln einhaltet; sonst wird unser zartes Pflänzchen

live-Musik schnell wieder vom Ordnungsamt ausgerupft -

und das fänden wir sehr schade.

So oder so: Wir wünschen uns von Herzen, dass Ihr Lust habt, wieder

FATJAZZ live zu erleben. Wir freuen uns auf Euch und auf unsere Musik.



Euer FAT JAZZ Team:
Gabriel, Oliver, Simon und Hans-Martin





VERANSTALTUNGEN


TEMPUS PERFECTUM BY ABSTAKT.CLUB

Datum:02.12.2020
20:00



TEMPUS PERFECTUM BY ABSTAKT.CLUB

Yannis Anft – piano/synthesizer
Sofia Eftychidou – bass
Sebastian Gille – saxophone/electronics
Christian Thomé – drums/electronics
Rebekka Salomea Ziegler – vocals/electronics
Robert Smith – dj
Lisa Wulff – b
Gabriel Coburger – sax

Die Zeiten von Stockhausen, Ligeti, Xenakis und Reich sind vorbei. Und doch hallt ihre Musik
nach, und das nicht nur in den Konzerthallen dieser Welt – sondern genauso in der
elektronischen Musik, deren Pioniere sie auf unterschiedlichste Arten waren. Wäre es also nicht
an der Zeit, ihr Erbe zu aktualisieren? Für neue Kontakte zwischen der Avantgarde von gestern
und der elektronischen Musik von heute zu sorgen? Zu fragen, wie viele Phasenverschiebungen
Minimal Music von Minimal Techno entfernt liegt? Vermeintlich lose Enden zu einem perfekten
Kreis zusammenzubringen? Und das Ganze auch noch tanzbar zu gestalten?
Die Veranstaltungsreihe tempus perfectum des abstrakt.clubs tut genau das im Rahmen von
sechs Konzerten, die in monatlicher Taktung ab Oktober dieses Jahres in Köln und Wuppertal an
je zwei aufeinander folgenden Abenden veranstaltet werden. Ausgangspunkt der jeweiligen
Live-Sets sind Klassiker der Neuen Musik ebenso wie die von regionalen Größen, die sich mit
ihren Grooves und Klängen tief in die internationale Musikgeschichte eingeschrieben haben –
von Reich oder Ligeti geht es hin zur Musik des Can-Drummers Jaki Liebezeit oder Kraftwerk
und schließlich zu zeitgenössischem Industrial-Techno aus Japan.
Nachdem das Ausgangsmaterial bei jeder der Einzelveranstaltungen ab 20 Uhr unter dem Titel
abstrakt.listening von den Musiker*innen vorgestellt und kommentiert wird, geht es fließend in
den Konzertteil weiter. Für den hat die Kerngruppe von tempus perfectum jeweils eine weitere
Person aus der abenteuerlichen und scheuklappenlosen Musik eingeladen, die das Team als DJ
erweitert und somit die Annäherung zwischen Neuer und neuester Musik noch viel enger führen.
Anleihen an Mainstream-Musik sind genauso zu erwarten wie Versatzstücke von eigenem
Material und Skizzen, die den Rahmen für eine immersive Improvisation stellen, die sich am
Beat entlang bewegt. Die „vollkommene Zeit“, die der Titel verspricht, wird so vor allem eine
abwechslungsreiche und kurzweilige.
Das musikalische Kernteam von tempus perfectum bilden der Jazz-Pianist Yannis Anft, der auch
am Synthesizer zu hören sein wird, die vielseitige Kontrabassistin Sofia Eftychidou sowie
Saxofonist Sebastian Gille, Schlagzeuger Christian Thomé und Sängerin Rebekka Salomea
Ziegler, die alle drei ebenfalls die Elektronik bedienen. Sie alle sind in ihrem künstlerischen
Leben bereits Grenzgänger*innen zwischen Jazz und elektronischer Musik, Avantgarde und
Mainstream, mit allen erdenklichen Wassern gewaschen und stilistisch nach allen Seiten hin
offen. Für die Auftaktveranstaltung im Oktober holen sie DJ Robert Smith dazu. Der versierte,
preisgekrönte DJ wurzelt im Hip Hop und kann auf zwei Turntables wie auf einem Instrument
spielen: Cuts und Scratches bringen disparate Elemente in einen gewaltigen Flow.
Im November gesellt sich Vincent von Schlippenbach alias DJ Illvibe dazu. Das ehemalige
Seeed-Mitglied veröffentlichte zuletzt gemeinsam mit Carlos Bica und Daniel Erdmann das
Album „I Am the Escaped One“, das avancierten Turntablism mit Jazz und Echtzeitmusik
vereinte. Im Dezember gastiert Improv-Legende Ignaz Schick für zwei Abende bei tempus
perfectum. Der Turntabelist mit Free-Jazz-Background hat über das Jahr 2020 hinweg mit einer
Solo-LP sowie acht Kollaborationsalben mehr als bewiesen, dass er nicht nur ein einzigartiger
Musiker, sondern auch wandlungsfähiger Teamplayer ist.



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Jeden Mittwoch ab 19:30Uhr,

Konzertbeginn ab 20:00Uhr.


FATJAZZ urban exchange

im

YOKOCLUB

Valentinskamp 47,
20354 Hamburg,
gegenüber der Laeiszhalle.


Eintritt 10,- / ermäßigt 6,-

* Sonderkonzerte 15,- / 10,-



Free Jazz ist einerseits ein historischer Begriff für freies Improvisationsspiel im Jazz seit den 1960er Jahren,

andererseits ist es ein bis heute ausstrahlendes Paradigma, das die Möglichkeit zur freien Entfaltung immer neuer Formen im Jazz und auch darüber hinaus bereithält.

Der Begriff selbst kann zu Missverständnissen führen, da eine Freiheit in Bezug auf die herkömmlichen Spielhaltungen des Jazz nur bedingt genutzt wird und es neben einer völligen Freiheit in der Form durchaus Improvisationen gibt, die auf Kompositionen und kompositionsähnlichen Absprachen über Strukturen beruhen.


Free jazz is an approach to jazz music that was first developed in the 1950s and 1960s as musicians attempted to alter, extend, or break down jazz convention, often by discarding fixed chord changes or tempos. Though the music of free jazz composers varied widely, a common feature was dissatisfaction with the limitations of bebop, hard bop, and modal jazz that had developed in the 1940s and 1950s. Often described as avant-garde, free jazz has also been described as an attempt to return jazz to its primitive, often religious, roots and emphasis on collective improvisation.


 

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